Der Sitzungsstreß war gegen Ende der Sitzung einigen AStA-Mitgliedern und auch Fachbereichsvertretern stark anzumerken. So nutzten einige wenige den Grund bei einer Abstimmung befangen zu sein zum wiederholten Besuch des WC oder zu einer heimlichen Zigarette, da das Rauchverbot in der Rheinlandstraße eisern und auch außerhalb der Vorlesungszeiten durchgesetzt wird. Für ein paar wird es deshalb eine Freude sein, die nächste Sitzung in der Reuteallee mitverfolgen zu können. Da braucht man dann auch keinen Stadtplan mehr, um zur Sitzung zu können.
Vor Sitzungsbeginn konnten sich die AStA-Mitglieder über den "ordnungsgemäßen Zustand" des neuen AStA-Zimmers in der Rheinlandstraße überzeugen. Leider konnte der neue Vorsitzende nur mit Mühe davon abgehalten werden, die moderne Einrichtung zu stehlen und in die Reuteallee zu verbringen. Es ist wirklich selten, aber manchmal soll es doch tatsächlich Neider aus der Reuteallee geben, die den Rheinlandsträßlern ein paar wenige, bescheidene Vorteile nicht gönnen, aber das sollten sie cool sehen.
Alles in allem gesehen ist der neue AStA nach begonnener Arbeit auf dem besten Weg, kritische Motzer ("Mit denen ist ja gar nix los") vom Gegenteil zu überzeugen.
Ralf Pahlow V´94